Oekologie im Rebbau
Der Rebberg wird nach den Richtlinien des ökologischen Weinbaus bewirtschaftet. Wir streben einen gesunden und natürlichen Rebberg an.
- Vielfalt an standortgerechten Pflanzen im Weinberg mit natürlicher Begrünung.
- Schutz des Bodens, des Wassers, der Luft und des Lebensraumes für Mensch und Tier.
- Schädlingsbekämpfung mit biologischen Massnahmen, insbesondere Verwirrungstechnik.
- Mineralische und organische Düngung nach vorliegender Bodenuntersuchung. Im Sommer individuelle Stockpflege, bewusster Verzicht auf hohe Erträge, um die Widerstandskraft der Reben zu stärken.
- Begrünung der Rebanlagen für eine gesunde Flora und Fauna und Verhinderung von Nitrataustrag ins Grundwasser.
Rückzugsgebit für bedrohte Arten
Die ungewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt belegt nicht zulezt das südliche, fast mediterrane Klima, das besonders an den sonnenbeschienenen und trockenen Süd- und Südwesthängen des Irchel-Gebirges herrscht.
Die Weinberge speichern die Wärme, und auf den Hängen ist die Sonneneinstrahlung noch ein wenig intensiver als in flacheren Lagen. Dazu kommt der Abwechslungsreichtum der Landschaft: Die Abfolge der Rebberge wird immer wieder unterbrochen durch ökologische Wiesen, einzelne Bäume sowie Flächen mit Büschen und Hecken. Auch die Bodenverhältnisse wechseln stark, eine weitere Voraussetzung für die große Vielfalt von Tieren und Pflanzen.
Allein vierzig Vogelarten, viele davon vom Aussterben bedroht, haben hier ein Rückzugsgebiet gefunden, mehr als ein Dutzend Heuschreckenarten zirpen um die Wette.
